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Künstliche Intelligenz
eine kleine Einführung
Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit der synthetischen Nachbildung von Intelligenz. Aber was ist überhaupt Intelligenz genau? Intelligenz lässt sich für uns am besten durch Selbstbeobachtung verstehen. Auch das beobachten von Tieren ist aufschlussreich. Kleine Kinder beispielsweise zeigen eine frühe Form von Intelligenz in dem sie einige Wochen nach der Geburt bereits in der Lage sind Gesichter zu erkennen. Auch sind Babys in der Lage bestimmte Informationen mit diesen Gesichtern zu assoziieren obwohl sie natürlich(?) die zusammenhänge nicht verstehen können.
primitives beispiel: Ein Elternteil füttert das Kind
Essen macht satt --> satt macht zufrieden/froh --> Das Kind assoziiert dieses frohe Gefühl mit dem Elternteil.
Selbst diese "primitive" Form von Intelligenz, das erkennen von Gesichtern, ist eine Aufgabe die von Software nur sehr schlecht gelöst werden kann. Kommen wir also zur künstlichen Intelligenz:
Für gewöhnlich unterscheidet man zwischen starker und schwacher künstlicher Intelligenz. Die starke künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit dem erschaffen einer Intelligenz ähnlich dem des Menschen. Also im engeren Sinne die Erschaffung eines künstlichen Bewusstseins im Idealfall fähig zur Selbsterkenntnis (Selbstbewusstsein).
Die schwache Intelligenz hingegen beschäftigt sich mit der Nachbildung von intelligenter Verhaltensweisen. Ein Bewusstsein ist nicht das Ziel. Diese Form von künstlicher Intelligenz ist sehr beschränkt und spezialisiert z.B. auf eine konkrete Problemstellung.
Die Entwicklung beschäftigt sich vermehrt mit der Erschaffung von schwachen KIs, da ein Schweißroboter der selbstständig die Lage von Schweißnähten erkennen kann und sich danach ausrichtet ein viel größeres finanzielles Potential hat als ein Roboter der über den Sinn des Lebens nachdenkt.Technische RealisierungDie Erschaffung einer schwachen Intelligenz verläuft im allgemeinen immer gleich:
Es existiert ein zu lösendes Problem, welches Analysiert werden muss und es muss ein Lösungsweg existieren. Dieser Lösungsweg wird dann in Form eines Algorithmus in Software implementiert.
Beispiel (schwache Intelligenz): Der Autofokus einer Kamera
Eine Kamera hat im Allgemeinen keine Vorstellung davon, was Kontrast, Schärfe, Bildweite etc. bedeuten. Trotzdem kann ein Autofokus einer solchen Kamera recht genau und zuverlässig den Fokus einstellen. Dabei berechnet ein Chip (Prozessor) über einen mathematischen Algorithmus die Farbverteilung im Bild. Eine niedrige Farbverteilung bedeutet im Extremfall, dass das Bild zu unscharf ist um etwas anderes als große Flecken zu erkennen. Ist die Verteilung allerdings hoch dann kann man daraus schließen, dass das Bild scharf ist und man viele Details erkennen kann. Die Kamera verstellt also systematisch den Fokus, bis die Farbverteilung einen Maximalwert erreicht.
Die Kamera kann also eine komplexe Aufgabe wie das erkennen von Schärfe dadurch lösen, in dem man das Problem in kleiner Probleme auflöst die einzeln durch einen Algorithmus gelöst werden können. Ein grundlegendes Verständnis wird nicht benötig. Auch kann dieses System im Regelfall keine unvorhersehbare Lösung erbringen. Es sei den eine Komponente hat einen defekt oder man verwendet sie außerhalb der Spezifikation (Den Fokus in absoluter Dunkelheit oder mit aufgesetzter Objektivkappe wäre so ein Fall, kann aber auch durch einen entsprechenden Algorithmus berücksichtigt werden)
Starke Intelligenz hingegen versucht man zu erzeugen in dem man Gehirne (menschliche oder auch tierische) nach zu bilden. Bisher ist es nicht gelungen so etwas zu erschaffen.
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Revision: 12/01/2009 - 16:39 - © Le-Minh Pham-Dang
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